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Stadtinfo


Stadtteile

Die Bildung der Großgemeinde durch die Eingliederung der ehemals selbständigen Gemeinden Arnsbach, Dillich, Freudenthal, Gombeth, Großenenglis, Haarhausen, Kerstenhausen, Kleinenglis, Lendorf, Nassenerfurth, Pfaffenhausen, Singlis, Stolzenbach und Trockenerfurth in den Jahren 1972/74 ist mittlerweile schon Geschichte.

Arnsbach
Am westlichen Rand des Borkener Beckens, dort wo am Fuße des Kuhbergs die fruchtbare Schwalmniederung in das leicht hügelige Gelände der Ausläufer der Altenburg übergeht liegt, das Dorf Arnsbach. Urkundlich wird Arnsbach erstmals im Jahr 1245 als Arnesbach erwähnt. Die ehemals selbständige Gemeinde Arnsbach wurde durch das hessische Gesetz zur Neugliederung der Landkreise ab 1974 Stadtteil von Borken. Die Gemarkung hat eine Größe von 688 ha. Arnsbach hat 560 Einwohner.

Dillich
Im südöstlichen Teil der fruchtbaren Olmesniederung liegt Dillich. Urkundlich wird Dillich erstmals im Jahre 1008 erwähnt. Die Gemarkung hat eine Größe von 514 ha. Dillich hat heute 532 Einwohner. Seit 1972 ist Dillich Stadtteil von Borken.

Freudenthal
In einem kleinen Seitental, am Ostabhang des Höhenrückens, der den Weinkopf bei Borken mit dem Batzenberg bei Verna verbindet, liegt Freudenthal. Der Ort wird erstmalig in einer Urkunde des Klosters Spieskapel im Jahre 1221 als Vrowechendal erwähnt. Die ehemals selbständige Gemeinde Freudenthal wurde ab 1972 Stadtteil von Borken. Freudenthal hat heute 396 Einwohner. Die Gemarkung hat eine Größe von 293 ha.

Gombeth
Inmitten der fruchtbaren Schwalmaue liegt Gombeth, das erstmalig im Jahre 807 in einer Urkunde als Guntbotere marca in pago Hessim genannt wird. Seit 1. Januar 1972 ist die ehemals selbständige Gemeinde Stadtteil von Borken. Heute wohnen in Gombeth 817 Personen. Die Gemarkung hat eine Größe von 569 ha.

Großenenglis
Am Südabhang des Höhenrückens, der sich von der Hundsburg im Westen bis nach Wabern im Osten erstreckt, liegt Großenenglis. Im Güterverzeichnis des ehemaligen Klosters Hersfeld wird ein Ort Angelgise genannt, mit dem sowohl Großenenglis als auch Kleinenglis gemeint sein kann. Die Bezeichnung Großenenglis (Engilgis maior) taucht erstmalig in einer Urkunde des Jahres 1255 auf. Die ehemals selbständige Gemeinde wurde per Gesetz ab 1. Januar 1974 Stadtteil von Borken. Großenenglis hat 1.188 Einwohner. Die Gemarkung ist 987 ha groß. 

Haarhausen
Mitten im fruchtbaren Olmesgrund, etwas abseits der Straße Borken - Dillich, liegt das Dörfchen Haarhausen, das im Jahre 1234 erstmalig als Horhusen genannt wird. Im Jahre 1972 wurde Haarhausen Stadtteil von Borken. Haarhausen ist der kleinste Stadtteil von Borken. Die Gemarkung hat eine Größe von 262 ha. In Haarhausen wohnen 93 Personen.

Kerstenhausen
Kurz bevor die Schwalm den Löwensteiner Grund durch die Schwalmpforte zwischen Kuhberg und Hundsburg ostwärts verlässt, liegt am linken Schwalmufer Kerstenhausen. Im Jahr 1044 wird das Dorf Christinenhysen erstmalig in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Die ehemals selbständige Gemeinde schloss sich zunächst im Jahre 1972 der Nachbargemeinde Kleinenglis an, wurde dann ab 1. Januar 1974 Stadtteil von Borken. Die Gemarkung hat eine Größe von 532 ha. Kerstenhausen hat 606 Einwohner.

Kleinenglis
Am nördlichen Rand der Schwalmniederung unweit der Hundsburg liegt Kleinenglis. Im Güterverzeichnis des damaligen Klosters Hersfeld aus dem Jahre 775 wird ein Dorf Angelgise genannt. Es ist bis heute nicht feststellbar, ob es sich hierbei um Kleinenglis oder Großenenglis handelt. Die Bezeichnung Kleinenglis taucht erst 1240 in den Urkunden auf.  Der im Jahre 1971 erfolgte freiwillige Zusammenschluss der beiden selbständigen Gemeinden Kleinenglis und Kerstenhausen war nicht von langer Dauer. Durch das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain wurde auch Kleinenglis ab 1. Januar 1974 Stadtteil von Borken. Kleinenglis hat 1.624 Einwohner. Die Gemarkung hat eine Größe von 602 ha.

Lendorf
Am Rande der Schwalmniederung, am nordwestlichen Abhang des langgezogenen von Verna bis Hebel verlaufenden Höhenrückens, liegt das Dorf Lendorf. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1221 und 1222 in Urkunden des Klosters Spieskappel als Lintorp und Lintorf. Seit 1972 ist die ehemals selbständige Gemeinde Lendorf ein Stadtteil von Borken. Lendorf hat 371 Einwohner. Die Gemarkung ist 474 ha groß.

Nassenerfurth
Die im Olmesgrund in und um Nassenerfurth entspringenden Quellen waren sicherlich der Grund für eine schon frühe Ansiedlung an dieser Stelle. Das Dorf verdankt seine erstmalige schriftliche Erwähnung als Erffrede einer Urkunde im Jahre 1040. Ab 1. Januar 1974 ist die ehemals selbständige Gemeinde infolge des Gesetzes zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain ein Stadtteil von Borken. Die Gemarkung von Nassenerfurth hat eine Größe von 513 ha. In Nassenerfurth wohnen 629 Personen.

Pfaffenhausen
"Dieses Dorf liegt nebst deren Feldmark fast ringsumher mit Bergen und Anhöhen umgeben (...) Grenzet gegen Osten an Freudenthal, Süden an Stolzenbach, Westen an den Hof Marienrothe und Norden an den Gilser Hoff..." - so heißt es in der Spezialbeschreibung der Dorfschaft Pfaffenhausen aus dem Jahre 1774. Erstmalig wird Pfaffenhausen 1359 erwähnt. Nach Auflösung der Gutsbezirke im Jahre 1928 kamen die Staatsdomäne Marienrode und das Gut Gilserhof zu Pfaffenhausen. Die Gemarkung vergrößerte sich dadurch auf 554 ha. In dem Stadtteil einschließlich der beiden Höfe wohnen derzeit 201 Einwohner. Pfaffenhausen erklärte 1971 seinen Anschluss an Borken.

Singlis
Im Zentrum des Borkener Beckens, dort wo der von Pfaffenhausen kommende Gilsbach in die Schwalm einmündet, liegt Singlis, eine uralte Siedlung, deren Spuren bis in die jüngere Steinzeit zurückreichen. Das Dorf wird erstmalig unter dem Namen Sungsule im Jahre 775 in einem Güterverzeichnis des damaligen Klosters Hersfeld schriftlich erwähnt. Seit 1972 ist die ehemals selbständige Gemeinde Singlis Stadtteil von Borken.  Singlis hat 877 Einwohner. Die Gemarkungsgröße beträgt 503 ha.

Stolzenbach
In einem kleinen östlichen Seitental der Olmes, zwischen Weinkopf im Norden und Leuteberg im Süden, liegt Stolzenbach. Das Dörfchen ist an drei Seiten von Wäldern umgeben. Stolzenbach wird erstmalig um 1250 erwähnt. Die kleine selbständige Gemeinde erklärte ab 1972 ihren Anschluss an die Stadt Borken. Von der 365 ha großen Gemarkung werden 163 ha als Wald genutzt. Stolzenbach hat 124 Einwohner.

Trockenerfurth
"Diese zu dem Amt Borken gehörige Dorfschaft liegt nebst deren Feldmark in einer angenehmen Gegend (...) Grenzet gen Osten an Borken und die Olmes, im Süden an Nassenerfurth und Haarhausen, im Westen an Römersberg und die Haard und im Norden an Arnsbach und die Schwalm... - so beginnt die Beschreibung des Dorfes im Lager-, Stück- und Steuerbuch aus dem Jahre 1775. Erstmalig wird Trockenerfurth im Jahre 1258 urkundlich erwähnt. Durch das Gesetz über die Neugliederung der Landkreise in Hessen ist die ehemals selbständige Gemeinde ab 1974 Stadtteil von Borken. Trockenerfurth hat 952 Einwohner, die Gemarkung eine Größe von 455 ha.

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